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Via Bildschirm ins Netz

Elemente einer Soziologie des Screenshots

Thomas Temme

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Abstract

Die wichtigste Schnittstelle zwischen Mensch und Web ist der Bildschirm, oder genauer: der Teil des Bildschirms, der von einem Browser gerahmt wird. Die Umgebung dieser Schnittstelle ist unterschiedlich, so wie ihr Inhalt. Eine Untersuchung der Schnittstelle kann Wissen über strukturelle und empirische Eigenschaften der Kommunikation hervorbringen, die durch sie übertragen wird. Die Inhalte der Pixeloberfläche ändern sich in der Zeit, im Raum und zwischen verschiedenen Typen von Kommunikation, meist sehr subtil und in der alltäglichen Betrachtung kaum wahrnehmbar. Ein Ziel ist es, empirisch die Veränderungen der Schnittstelleninhalte festzuhalten und zu bewerten: Wird die Kommunikation einfach immer bunter? Einen Einfluss der umgebenden Gestaltung auf die verbalen Botschaften vorausgesetzt, ist das andere Ziel, mit der Zeit ein besseres Verständnis dieses Verhältnisses zu entwickeln. Der Beitrag stellt einige theoretische Überlegungen vor und demonstriert exemplarisch zwei Methoden, die in die oben beschriebene Richtung weisen. Nicht um die Aufgabe zu vollenden, sondern um das Feld abzustecken.



Abstract - englisch

The main interface between human perception and the WorldWideWeb is the screen or, more specifically, the part of the screen framed by the browser. The surrounding (unclear: use a different word) of this interface is diverse, as is its content. An investigation of the interface can generate knowledge about structural and empirical qualities of the communication that is transmitted via the interface. The content on the pixelated surface changes in time, in space and between different types of communication, usually very subtle and hardly noticable during normal viewing. One line of enquiry is to establish the characteristics of interface content and answer such questions as 'is communication just getting more colourful? Assuming some impact of the surrounding design on verbal messages, another line of enquiry is aimed at reaching a better understanding of this relationship. In the article, some theoretical considerations and two methods are presented that lead in the direction outlined above, not to consummate the task but to mark the field (this last part is very unclear).



Links

Zum Thema Bild und Repräsentation:

http://isgnw.cs.uni-magdeburg.de/~ksh/artikel/bild.html
http://isgnw.cs.uni-magdeburg.de/~ksh/artikel/illusion.html
http://www.computervisualistik.de/~schirra/Work/Papers/P00/P00-3/main.html#erste


Zum Thema Webdesign und Wahrnehmung:

http://audio.uni-lueneburg.de/seminare/ws00/webdes/start.htm
http://www.kommdesign.de/texte/index.htm


Kleine Einführungen in die Hermeneutik:

http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTGEIST/Hermeneutik.shtml
http://www.dorothea-goller.de/pflegewiss/hermeneutik/hermesthesen.pdf


Über die Analyse von Internetseiten:

http://www.gor.de/pipermail/gir-l/2000-March/001035.html
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-00/1-00moes-d.pdf
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-00/1-00kollmann-d.pdf
http://sammelpunkt.philo.at:8080/archive/00000003/01/sb/4_1.html


Übersicht zur Medienphilosophie

http://mailbox.univie.ac.at/Frank.Hartmann/Vorlesung/new/medienphilosophie.html


Zum Komplex Bild, Sprache, Schrift:

http://www.uni-jena.de/ms/digi/
http://www.linse.uni-essen.de/papers/labyrinthe/lab.htm
http://www.linse.uni-essen.de/papers/schriftl_texte.htm
http://h2hobel.phl.univie.ac.at/~ibini/texttext.html
http://www.linse.uni-essen.de/papers/sprache_internet.htm


Einschlägige Literaturlisten:

http://viadrina.euv-frankfurt-o.de/~sk/WS96_97/LiteraturViKo.html
http://www.klick-magnete.de/klickmagnete_inhalte.htm






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